Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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ihre Dankſagungsformeln für die Ehre ſeines Beſuches herausſprudelte.

Sie ſaßen nun alle zu einem tüchtigen ſubſtanziellen Mahle nieder, beſtehend in Ochſenfleiſch mit Fettklöſen und ſolchen kleinen Gerichten und Zugaben, als Miſtreß Prance in der Eile für ihren ausgezeichneten Gaſt fertig gemacht hatte; ferner ſtark Bier und Brannt⸗ wein, der noch den beſondern Reiz hatte, wie Herr Prance flüſterte, daß er eingeſchmuggelt war. Oates aß von Allem, das vor ihm ſtand, mit der Gefräßigkeit eines Hayfiſches und würzte das Feſt mit tiefen Pota⸗ tionen von dem Braunen Hausgebrauten, wobei er zugleich immerfort ausführlich und beredt über den Zuſtand der Religion und die Verfolgung, unter wel⸗ cher die Kirche ſeufze, ſich ausließ, und Mervyn kam es zu Zeiten vor, als ob des Doktors Reden eine mehr irdiſche Meinung einſchlößen, welche Mrs. Prance zu verſtehen ſchien. Dieß war beſonders auffallend, in ſolchen Augenblicken, wo Herr Prance zu irgend einem Kunden hinausgerufen wurde, obgleich der Dialog immer noch in dem allegoriſchen und myſtiſchen Style fortgeſetzt ward, den die Frommen dieſer Zeitperiode affektirten.

„Ach, Schweſter Prance!“ ſeufzte Oates bei einer ſolchen Veranlaſſung,„es ſchmerzt mich, zu ſehen, wie die verwelkten Blätter noch immer an einem ſo frucht⸗ baren Weinſtocke hängen, und daß die unglückſelige poabiſtiſche Blindheit immer noch dem verirrten Schafe, Eurem Manne anklebt, ob er es gleich ſorgfältig unter dem Vorhange der Bundeslade verbirgt, wie eine faule Beule unter einem vergoldeten Pflaſter.“

„Ja wahrlich, es überſteigt die Klugheit von Mann oder Weib, einen Balken aus dem brennenden Tempel zu retten und wenn es auch Cedernholz vom Libanon wäre, würdiger Meiſter Oates,“ entgegnete die Dame. „Ich weiß, ich habe Alles verſucht, an Seele und Leib

Whitefriars. I. 14