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halten, ſich zu zeigen, aber er kam zurück zu des alten Earls Sterbelager, und hält ſich nun verſteckt auf in Lord Howards Hauſe, der ſein beſonderer Freund iſt.“
„Wahrhaftig! und bitte, weiß man etwas Neues, hinſichtlich des verfolgten Proteſtanten, Oberſt Blood? Muß er ſich immer noch wegen der Geſchichte mit dem Herzog von Ormonde vor den Gerichten verſteckt halten?“
„Ja und darf ſich nicht blicken laſſen, wenn ihm ſein Leben lieb iſt,“ ſagte der Silberarbeiter und zuckte die Schultern.„Ei, Herr Oates, was das für eine erſchreckliche Geſchichte war! Mylord Oſſory ſchwört, er wolle ihn kurz und klein hacken, wo er ihn auch begegne; und obgleich Blood ſich ſo wenig aus Dro⸗ hungen macht, als einer, ſo iſt doch ein Verhaftbefehl gegen ihn ausgeſchrieben und eine Belohnung von tau⸗ ſend Guineen auf ſeine Feſtnehmung ausgeſetzt. Ich wollte darauf wetten, er iſt in einem von ſeinen alten Schlupfwinkeln in Whitefriars; aber, hier kommt das Eſſen und wenn mich meine Naſe nicht trügt— ge⸗ ſottenes Ochſenfleiſch, Herr Oates! und hier kommt die gute Frau Prance in all ihrem Putze.
Miſtreß Prance trat bei dieſen Worten herein. Sie war eine große, dicke, muntere Frauensperſon, ſehr weiß und roth und gut ausſehend, mit einem klei⸗ nen, aufgeworfenen Munde und hübſchen Augen. Sie war unwiderſtehlich charmant angezogen, in ihrem Sonntagskittel und einem ſchönen Rocke, mit einer brei⸗ ten Kette von blauen Steinen, die ſich in ihren fetten Hals klemmten, und ihr Haar ſchön gekräuſelt, gepudert und parfümirt..
Die Begrüßung zwiſchen Oates und dieſer ſchönen Dame war erbaulich durch ihre affektvolle Lebhaftigkeit und das tiefe Erröthen, das ſich über ihren offenen Buſen und ihre Wangen ergoß, als Oates ihre Hand einige Augenblicke lang ſchweigend drückte, während ſie


