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Monaten fuhr Mylord Leiceſter in ſeiner Caroſſe mit Sechſen und ſeinen Läufern und Fackelträgern und was Alles in die Stadt, und mit ihm ſeine Lady Enkelin Miſtreß Aurora. Sie ging dahin, um bei Hofe vor⸗ geſtellt zu werden, da ſie zur Ehrendame der Königin ernannt worden war, nach dem perſönlichen Geſuche des Lord Shaftesbury, gerade ehe er von ſeinem Amte gejagt wurde, he— he— he!— aber das iſt alles gleich. Nun wohl, wie ich ſagte,— Claude Duval und ein Trupp ſeiner ſaubern Geſellen ſtoßen auf ſie bei Haunſlow, ſo gewiß, als ein Geiſt, und da half nichts als— halt und gib her. Und als Claude in die Kutſche guckte und eine ſo charmante junge Dame darin ſah(denn man ſagt, ſie übertrifft ſogar Miſtreß Stuart, und Mylady Kaſtlemaine iſt nichts gegen ſie), was thut er, als darauf beſtehen, daß ſie einen Me⸗ nuet mit ihm tanzen ſoll! Und da half kein wenn und aber von ihr, heraus muß ſie auf die Haide und es war eine ſchöne Mondnacht— mit dem Straßenräuber ihre Sprünge machen. Aber ich hörte, Jack, den Kut⸗ ſcher ſagen, daß er ſo feierlich als der erſte Hofmann tanzte und alles Chapeau bas, mit dem Hut unterm Arm; und ſie, als eine witzige, junge Dame, fand ſo viel Spaß daran, daß ſie mit ihm tanzte, als wenn's ſeine Majeſtät geweſen wäre. Und nach dem Menuct führte er ſie höflich zu Mylord zurück, der beinahe vor Wuth verplatzte, und ſagte, daß er nicht daran denken könne, eine ſo vortreffliche Dame ihres Schmucks zu berauben und gibt ihr ein Käſtchen zurück, das ihre Juwelen enthielt; und abfahren ſie ohne weitere Be⸗ ſchwerde.“
„Eine ganz hübſche Geſchichte, wenn ſie wahr iſt,“ ſagte Oates, mit einem unruhigen Blicke auf Mervyn. „Aber, wißt Ihr auch, Bruder, por acaso, wie der Spanier ſagt, wo Oberſt Sydney ſich nun aufhält?“
„In England, aber nur Incognito,“ erwiederte Prance.„Er hat noch keine förmliche Erlaubniß er⸗


