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ich erſchwingen kann, ſie und ihren Anhang von fröm⸗ melnden Seelenvettern zu erhalten!“ fuhr Prance ha⸗ ſtig heraus. 3
„In der That; und wer iſt ihr hauptſächlichſter geiſtlicher Rathgeber gegenwärtig?“ ſagte Oates, indem ſich ſein Geſicht verdunkelte.
„Ei was, jetzt da, werdet nicht eiferſüchtig im geiſtlichen Sinne,“ erwiederte Prance lachend.„Denn ſeit Ihr uns verlaſſen habt, Meiſter Oates, iſt ſie von einem Licht zum andern gelaufen, von Lehrer zu Lehrer, ohne Beſtändigkeit, und klagt, daß die Feuerſäule von der Wüſte gewichen iſt, und daß ſie ſtolpert in ihren Wogen..
„Arme Seele!“ rief Oates mit einem grimmigen Lächeln.„Nun, Meiſter Prance, gebt uns die fröhlich⸗ ſten Neuigkeiten zuerſt zum Beſten.
„Nun, die luſtigſte, die ich weiß, betrifft ein liſti⸗ ges Abenteuer Claude Duvals,“ ſagte der Slberarbei⸗ ter lachend.„Ich verwundere mich über dieſen Kerl, wie lange er Recht und Obrigkeit hinter's Licht ührt.“
„Ueber das verwundere ich mich nicht, da er ſo wenig auf ſein Geld ſieht, daß er immer einen Freund in der Noth findet,“ verſetzte Oates.„Denkt Ihr nicht an jenen Vorfall in Salisbury, wo er und die Stangenwächter ſich mit einander beſoffen und er in der Kleidung eines derſelben entwiſchte? Wahrhaftig, er hat mir vor mehreren Jahren, als er erſt ſeine Schurkenſtreiche anfing, einen ſchmählichen Streich ge⸗ ſpielt; aber ich habe ihm ſchon lange chriſtlich verziehen, aus gewiſſen Rückſichten. Wir würden nicht mit ein⸗ ander zanken, wenn ich ihm jetzt begegnete— wenn ich nicht einen Trupp Dragoner hinter mir hätte.“
„Iſt Claude Duval ein berüchtigter Räuber?“ ſagte Mervyn ſehr begierig..
„Ja, und was geht das Euch an, Knabe?“ erwie⸗ derte Oates mit einem argwöhniſchen Blicke auf ihn.


