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Kreuzern entgehen wirſt. Der alte Edwards hat ei⸗ nen Sohn— einen berüchtigten Schmuggler— der gegenwärtig unter Freibriefen gegen die Franzoſen ſe⸗ gelt. Er befehligt einen kleinen Schooner auf der Themſe; da er jedoch mit der ganzen Küſte von Frank⸗ reich bekannt iſt und in Verbindung ſteht, ſo wird er
Dich in Calais landen können und hat auch bereits
gegen eine Summe Geldes eingewilligt, dieß zu thun. Wenn Du einmal dort biſt, ſind Deine Briefe an den Provinzial ein genügender Paß.“ 1
„Es iſt ein überaus verſprechender Plan, Mylord,“ ſagte Claude, die Pauſe in ſeines Herrn Worte aus⸗ füllend.
„Das Fahrzeug liegt vor Woolwich,“ fuhr der Graf fort;„aber die Mannſchaft befindet ſich haupt⸗ ſächlich in London in einem Hauſe an der Brücke, das ein alter Dienſtbote meiner Familie hält— Du erin⸗ nerſt Dich wohl noch der Temperanz Bradley? Das Wirthshaus heißt, wenn ich nicht irre„zu Aumerles Wappen“ und Kapitän Edwards iſt vort, der für Deine Sicherheit bis morgen beſorgt ſein wird, wo Du dann bei günſtigem Wetter abſegeln kannſt. Zaudere nicht, bis Du meine Sache in St. Omer in Sicherheit ge⸗ bracht haſt und kehre ſofort mit einer Nachricht zu mir zurück. Wenn Du mich am Leben triffſt, ſo ſollſt Du mich nicht undankbar finden.⸗
„O, mein theurer Lord, gebet Euch keinen ſolchen
traurigen Gedanken hin.“ „Ich kann mich ihrer nicht erwehren, Claude— ſie kommen über mich wie das Düſter vor dem Sturm — ich weiß weder woher noch wie. Aber ich hoffe viel von meiner Unterredung mit dem König, am mor⸗ genden Tag.“
Nun ſchloß der Earl den vor ihm ſtehenden Schreibpult auf, und öffnete ein geheimes, mit einer Feder verſehenes Schubfach, nahm einen mit ſeinem Wappen geſiegelten und an den Vater Provinzial, de


