Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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Ja Sir ſein Weib, ſagte der Lieutenant düſter.

Oft liegt der bitterſte Feind, den ein Mann haben kann, an ſeinem Bußen. Sie ſind ſchon ſeit mehreren Jahren getrennt; kaum ein Jahr verheirathet, iſt Ma⸗ dame mit jenem Wüſtling, dem Lord Howard von Es⸗ kricke, davongelaufen. Aber dem Himmel ſei Dank, er iſt ſo arm als eine Ratte oder als ein Reiter und ſie leiden bittere Armuth.

Beſſer Faſten halten in Liebe, als Feſte im Haß, ſagte die Lady, Mr. Pepps muthwillig an⸗ ſchauend.Aber ich wußte bisher nicht, daß ſie ſo viele Urſache für ihren Haß hat als dieſes ſchöne Kind zu bezeugen ſcheint; ich glaubte immer, er liebe ſie über die Maßen. Wenn übrigens die Anklage, des ſchur⸗ kiſchen, iriſchen Verräthers, Blood, als begründet er⸗ funden wird ſo wird das Beil ſie nicht blos von einem Manne befreien, den ſie verabſcheut, ſondern auch zur reichſten Frau in England machen. Sie iſt ſeine Baſe, Mr. Pepys und erbt ſeinen Titel und ſeine große Beſitzungen, da er keinen legitimen Nach⸗ kommen hat..

Gütiger Himmel! Und wer weiß vielleicht ſteckt ſie unter der ganzen Geſchichte! ſagte Pepys, die Blicke aufwärts richtend.Wehe, wehe, über die Verdorbenheit der Weiber!(Ich bitte um Eure Ver⸗ zeihung edle Frau), aber vielleicht iſt der arme Graf

ſo unſchuldig als ich ſelbſt. Nach Allem, was ich höre, hat er blos ſeine papiſtiſche Religion, ein ſchlechtes Weib, und die tolle Wuth des Pöbels gegen ſich.

Genug, und mehr als hinreichend, um ihn in's Sägmehl beißen zu laſſen, bemerkte Sir John.

Der Graf iſt aher auch in der That zu hals⸗

ſtarrig, verſetzte die L dy;er hat ſich ſtets gewei⸗

ert, ſich von ſeinem Weibe ſcheiden zu laſſen, obgleich ſe ſchwört, daß ſie lieber ſterben als zu ihm zurück⸗ kehren wolle. Man ſagt, ſie ſei von ihrem alten, rohen Vater gezwungen worden, ihn zu heirathen, und Ho⸗