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Die Stunde ſchlug langſam und feierlich, und jeder Glockenſchlag klang wie das Todesurtheil eines armen Sünders auf ſeinem letzten Gange.
— Hol' ihn der Teufel und dieſe Welt dazu!— ſchrie der Baron, deſſen Zeit verfloſſen war.
Ruhig trat er an ſein Schreibbüreau, wo die geladene Waffe lag.
Ein Griff, ein leiſes Zucken mit der Hand und— Baron von Karſten hatte zu leben auf⸗ gehört.
X.
Nächſt der Entlarvung des Chevaliers war
jetzt der Tod des Barons das allgemeine Tagesge⸗ ſpräch der Reſidenz. Man erſchöpfte ſich in Muth⸗ maßungen und Phraſen des Bedauerns. Die feine Welt vermißte ihn ungern in ihren Zirkeln, er war ein ſo liebenswürdiger Geſellſchafter ausgezeich⸗ neter Erzähler und Bonmotiſt geweſen. Nach ſeinem Tode ließ man ihm erſt volle Gerechtig⸗
keit widerfahren, und es hätte nicht viel gefehlt,
ſo wäre er von der Geſellſchaft heilig geſpro⸗


