Teil eines Werkes 
3. Band (1852) An der Börse : eine Stadtgeschichte / von Max Ring
Entstehung
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nes ſchmetterten den Unglücklichen vollends nieder, ſein Stolz war gebeugt, vernichtet ſank er auf den Stuhl und bedeckte ſein verzerrtes Geſicht mit bei⸗ den Händen. Plötzlich ſprang er wieder empor und umſchlang den jungen Mann mit ſeinen bebenden Armen.

O es iſt wahr, nur zu wahr! rief er mit zitternder Stimme. Seit Jahren hab' ich ſchon den unvermeidlichen Bankerott vor Augen und ſuchte deshalb die Welt zu hintergehn. Schon bei Lebzeiten des alten Berger war das Buch ge⸗ fälſcht. Ich that es ſelbſt, mit meiner eigenen Hand. Mir blieb kein anderer Ausweg übrig, aber ich hoffte mit jedem Tage, mich zu retten und dem Ruine zu entgehn. Wüßten Sie, was ich gelitten, was ich noch in dieſem Augenblicke leide, junger Mann!

Eine Thräne ſtand in den Augen des Buch⸗ halters. Herr Werth hatte ſie erſpäht und ſchöpfte neue Hoffnungen aus dieſem Zeichen eines warmen Mitgefühls.

Nein, Sie können mich nicht verrathen, meinen Ruf nicht an den Pranger ſtellen. Ich

war ſtets ein gütiger Herr gegen Sie. Das wol⸗