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rüttet, ſein Kopf brannte und das Fieber der Auf⸗ regung zerrte an den feinen Faſern des Gedankens. Eine innere Unruhe und Haſt hatte ſich ſeiner be⸗ mächtigt und trieb ihn von Ort zu Ort wie von Furien gepeitſcht.
Der Gedanke an Flucht drängte ſich immer von Neuem ſeiner Seele auf.
Und der keimende Entſchluß reifte in dieſem Augenblick zur That. Noch heute Nacht wollte er ſeinen Plan ausführen und allen Bedrängniſſen entgehn. Schon ſeit längerer Zeit trug er einen Reiſepaß bei ſich. Jetzt begab er ſich, ganz voll von. dieſem Gedanken, auf das Komptoir. Er ſteckte dort eine vorräthige Summe, die nicht allzu⸗ bedeutend war, heimlich ein, denn er mußte doch für alle Fälle geſichert ſein.
Als er aber einen Blick auf die gewohnte Stätte warf, da ſchwankte er von Neuem. Dort ſtand der Schreibtiſch, an welchem ſein Vater ge⸗ arbeitet und ein bedeutendes Vermögen erworben hatte. Der Seelige hatte mit Nichts angefangen und war ein reicher Mann geworden. Werth's eigene Verhaltniſſe waren zwar zerrüttet, ſeit Jah⸗ ren in Unordnung gerathen, doch Fleiß und


