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dern nur aus Vorſicht. Man muß an Alles den⸗ ken, und wenn ich noch Kinder bekommen ſollte—
Der alte Junggeſelle hielt verſchämt inne und überließ es ſeinem Neffen, den angefangenen Satz⸗ zu beenden.
Auf dieſe Nachricht war Herr Werth nicht gefaßt geweſen, und er bedurfte einer geraumen Zeit, um ſeinen Glückwunſch abzuſtatten. Der Onkel ging mit einem vergnügten Lächeln und träumte von einer blühenden Nachkommenſchaft, welche ihn von dieſem lachenden Erben befreien ſollte.
Herr Werth blieb allein zurück. Dieſer un⸗ vermuthete Schlag hatte ſeine ganze Energie ge⸗ lähmt, auch dieſe Quelle war verſtegt. Von allen Seiten drang das Verderben auf ihn ein und er hatte keine Kraft mehr, demſelben Widerſtand zu leiſten. Der geringſte Zufall mußte den Ruin auf⸗ decken, den er bisher künſtlich zu verbergen wußte. Eine Anzahl von Wechſeln waren der Verfallzeit nahe, von ſeinen Gläubigern hatte er keine Scho⸗ nung zu erwarten, am wenigſten von Gebrüder Roſenberg, in deren Schuldbuch er mit einer be⸗ deutenden Summe angeſchrieben ſtand.
Wohin er blickte, ſtarrte ihm das Geſpenſt


