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Karambole, das für ſeinen Freund zählte, erfüllte ihn mit Freude und jeder glückliche Treffer ent⸗ zückte ihn. Plötzlich war er ein fanatiſcher Spieler geworden und verfolgte die Partie mit einem nie gekannten Eifer. Endlich war dieſe glücklich been⸗ det. Stürmer ſtrich das Geld, welches er gewon⸗ nen, mit zufriedenem Lächeln ein, legte das Billard⸗ queu aus der Hand und ergriff den Arm des ſeli⸗ gen Hühnerbein. Sie traten auf die Straße. Es war ein ſchöner, heller Herbſttag. Die noch warme Mittagsſonne hatte Tauſende von Spaziergängern aus den dumpfen Stuben ins Freie gelockt. Gott⸗ lieb konnte ſich gar nicht ſatt ſehen an dem präch⸗ tigen Schauſpiel, das ihm geboten wurde, und der eilige Stürmer mußte ihn oft gewaltſam am Arme mit ſich fortziehn. Bald ſtand der Kleinſtädter vor einem Bilderladen feſt und bewunderte die herrlichen Pariſer Kupferſtiche, bald hielt er ſich vor dem prächtigen Schaufenſter eines Juweliers auf und betrachtete den ausgelegten Frauenſchmuck, die gol⸗ denen Armbänder und funkelnden Ketten, wobei er ſeiner guten Schweſter Babette gedachte, der er gern, wenn auch nur das kleinſte Medaillon zum Anden⸗ ken gekauft und überſchickt hätte. Am längſten


