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Nähe ſtanden, beſonders that es unſerm Gottlieb wohl, ſich öffentlich mit dem vertrauten Du von Stürmer angeredet zu hören. Nun waren alle ſeine Beſorgniſſe geſchwunden, ſelbſt die Wohnungs⸗ noth kümmerte ihn nicht. Sein Glück ſchien ihm gemacht. Er fühlte ſich nicht mehr einſam und allein in der großen Reſidenz, denn er beſaß einen Freund, der nach ſeiner Meinung höchſt bedeu⸗ tend war.
— Laß Dich durchaus nicht ſtören,— ſagte er mit dem freundlichſten Lächeln zu Stürmer,— ſpiele nur Deine Partie zu Ende, ich kann ſo lange warten, bis Du fertig biſt.—
Stürmer wartete keineswegs erſt dieſe Erlaub⸗ niß ab. Er hatte ſich bereits wieder dem Billard zugewendet und entwickelte bei dem Spiele eine große Geſchicklichkeit und Grazie. Jeder Stoß traf feſt und ſicher das Ziel und die Kugeln flogen, als lenkte ſie ſein glänzender Blick, wohin er immer wollte. Gottlieb, der ſonſt kein Intereſſe an der⸗ artigen Vergnügungen zeigte, nahm mit einem Male den lebhafteſten Antheil. Er begleitete von nun an jeden Stoß mit einem frommen Stoßgebet, daß die Kugel nicht ihr Ziel verfehlen möge. Jedes


