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aber zogen ihn die ausgeſtellten Bücher an. Wenn er nur Geld genug gehabt hätte, er wäre im Stande geweſen, Alles zu kaufen, was ſich ihm darbot, die ſchöne neue Ausgabe von Göthe's Werken, Geibel's Gedichte, die Ritter vom Geiſte und ſelbſt was ſich der Wald erzählt im prächtigen Einband und ſtrahlenden Goldſchnitt. Da es ihm aber am Beſten fehlte, begnügte er ſich damit, zum Aerger für Stürmer, die Titel beſagter Werke andächtig und mit ſehnſüchtigen Blicken zu leſen.
Sein Freund ſtörte ihn bei dem billigen Genuß.
— Wir müſſen weiter,— ſagte Stürmer,— ſonſt kommen wir nicht vom Fleck. Haſt Du ſchon eine Wohnung?—
Mit dieſer Frage berührte der Freund den wunden Fleck in Gottlieb's Daſein. Die Chambre⸗ garniſtenſucht erfaßte ihn von Neuem und er er⸗ zählte ſeine Wanderungen und Irrfahrten, ähnlich dem göttlichen Dulder Odyſſeus.
— Dir ſoll geholfen werden,— ſagte Stürmer nach einigem Bedenken,— mein Wirth beſitzt noch eine kleine Stube, die ganz für Dich paſſen dürfte, allerdings geht die Ausſicht auf den Hof.—
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