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vom gewiſſen Hungertode. Er ſtotterte ſeine Be⸗ ſtellung hervor und der dienſtbare Geiſt verſchwand, um das gewünſchte vaterländiſche Gericht herbei⸗ zuſchaffen.
Nun erſt wagte Gottlieb einen ſchüchternen Blick auf ſeine Umgebung zu werfen, welche meiſt aus jungen Leuten: Aſſeſſoren, Referendarien, Dok⸗ toren der Medizin und verſchiedenen Beamten be⸗ ſtand. Hier und da tauchte auch wohl das graue, ehrwürdige Haupt eines alten Hageſtolzen empor, der zur Strafe ſeiner Eheſcheu verdammt war, in einer derartigen Reſtauration zeitlebens ſeine Sün⸗ den abzubüßen. Die Unterhaltung, welche allge⸗ mein und lebhaft geführt wurde, war für Gottlieb in mehr als einer Hinſicht räthſelhaft und unver⸗ ſtändlich. Was wußte er von der berühmten Pri⸗ madonna, welche in dieſem Augenblick die Reſidenz als Fides in der Meyerbeerſchen Oper durch ihren herrlichen Geſang entzückte!— Er hatte nie die gött⸗ liche Mathilde geſehen, die im großen Cirkus die Schule in nie geahnter Vollkommenheit ritt, und jeden Abend die reizende Pamela dem begeiſterten Publikum vorführte. Ja, ſeine Unwiſſenheit ging ſo weit, daß er beſagte Pamela für eine menſchliche


