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das bleiche Rindfleiſch und den ausgeſogenen Bra⸗ ten ſchmecken ließen. Am Ende verdaut die Ju⸗ gend Alles, ſelbſt die Speiſen einer hauptſtädtiſchen Reſtauration.
Ein dienſtfertiger Kellner bot Gottlieb einen Stuhl und die Speiſekarte. Unſer Freund ſtudirte lange Zeit die Karte, welche eben ſo wenig wie die Louis Philipps eine Wahrheit war, und unter hochtönenden Phraſen ihren leeren Inhalt zu ver⸗ bergen ſuchte. Für ihn waren die fremden Namen reine Hieroglyphen und er wäre ſicher mit der Entzifferung einer griechiſchen Inſchrift ſchneller fertig geworden, als mit dem verwünſchten Blatte, das ihn in keine geringe Verlegenheit verſetzte. Der Markör ſtand noch immer hinter ſeinem Stuhl des Winks gewärtig, und dieſe übertriebene Auf⸗ merkſamkeit erpreßte dem armen Gottlieb Angſt⸗ ſchweiß. Er konnte jetzt erſt gar nicht mit der Wahl der Speiſen fertig werden. Zum Glück war es an einem Donnerſtage und da gab es nach einem allgemein anerkannten Naturgeſetz in allen Reſtau⸗ rationen der Reſidenz Pökelfleiſch mit Erbſen und Sauerkohl. Dieſer Umſtand, deſſen Erklärung wir uns vorbehalten, rettete einzig und allein Gottlieb


