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dige Viktualienhändler mit eigenthümlichem Lächeln. — Alte! beſcheer' uns.—
Die Mutter ließ ſich nicht zweimal bitten, ſondern wies auf den Tiſch, wo die reichen Ge⸗ ſchenke ausgebreitet lagen, die feinſte Weißwäſche, eine ganze Ausſtattung, dazu noch Tuch zu einem neuen Ueberrock, Pfefferkuchen und rothbäckige Aepfel ohne Zahl.
— Das giebt dir die Mutter!— ſagte Herr Hintze zu dem Sohne, der ſeinen Dank ſtammelnd hervorbrachte.— Jetzt will ich dir aber etwas be⸗ ſcheeren, und rath' einmal was?—
— Ich bin ſchon hinlänglich zufrieden und danke euch tauſend, tauſendmal!— entgegnete Karl, der mit Mühe und Noth die Thränen unter⸗ drückte.
— Eil zufrieden biſt du nicht, das ſagt mir dein jämmerlich Geſicht. Dir fehlt noch etwas—
— Ich wüßte nicht! Eure Liebe hat mich überreich bedacht.— 1
— Tal tal tal Das iſt nur ſo eine Redensart. Du brauchſt ein Weib!—
— O Vater, ſprich nicht ſo, ich bitt' um Gottes willen, ſchone mich!—


