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klang ein toſendes Geräuſch, aber ſie vermochte weder die Geſtalten, noch die Töne klar zu unter⸗ ſcheiden. Starr wie ein Marmorbild ſtand ſie unter den Wüthenden, welche ſie anklagten. Ihre Augen waren geöffnet, aber ſie ſahen Niemand. Um ihre Lippen ſpielte ein wahnwitziges Lächeln.
— Scht nur, ſeht, ſie lacht noch!— ſchrie die Wirthſchafterin— die verſtockte Kreatur. Ich könnte ihr die falſchen Augen auskratzen!—
In dieſem Augenblicke erſchien auch Vater Hintze mit den Seinigen auf dem Schauplatz dieſer Scene. Auf dem würdigen Haupte wackelte von ſeiner inneren Bewegung die weiße Baumwollmütze, in der Hand hielt er einen Leuchter. Hinter ihm trippelte die gute Alte im ſchneeweißen Nachtanzuge, wie immer ſauber und rein. Nur die Haube hatte ſich ein wenig verſchoben und ließ ihr ſilberweißes Haar hervorſchimmern. Karl führte die Mutter, welche der Lärm ein wenig erſchreckt hatte.
— Was giebt es denn? Was iſt denn los? — fragte der geehrte Viktualienhandler.
— Ihr Dienſtmädchen iſt mit ihrem Vater bei uns eingebrochen und hat dreitauſend Thaler


