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Wieſel angezogen, ein Umſtand, der dem weiblichen Theil der Nachbarſchaft noch lange Zeit einen Anlaß zum Gerede gab.
— Man muß das Haus durchſuchen— ſagte der Wirth, der ebenfalls hinzugekommen war.
Seiner Aufforderung wurde ſofort Folge ge⸗ leiſtet. Agnes und Neumann zitterten. Sie konn⸗ ten länger nicht verborgen bleiben. Im nächſten Augenblick wurden ſie entdeckt und aus ihrem Ver⸗ ſteck hervorgezogen. Ein Schrei der allgemeinen Entrüſtung begrüßte ſie.
— Seht die Diebin! die Diebin!— rief Roſa laut, welche das arme Kind vom Grunde ihrer Seele haßte— Die ſchlechte Perſon hat uns beſtohlen!—
Die Wirthſchafterin hatte ſich in kurzer Zeit daran gewöhnt, das Eigenthum des Herrn Wieſel bereits mit als das ihrige anzuſehen. Auch Neu⸗ mann wurde von einem der Anweſenden erkannt.
— Vater und Tochter, eine ſaubere Sippſchaft! — hieß es jetzt von allen Seiten.
Agnes vermochte nicht, ſich zu entſchuldigen. Alle ihre Sinne waren wie gelähmt. Vor ihren Augen tanzte ein wirrer Glanz, in ihren Ohren


