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Ihnen nicht wiederholen will. Am Rande des Grabes regte ſich ſein Gewiſſen und er gedachte Ihrer und ſeines verlaſſenen Kindes unter Thränen. Er geſtand mir, daß er Sie mit dem vorgeblichen Todtenſchein aus Leichtſinn und um ſich Ihren Vorwürfen zu entziehen, getäuſcht habe. Zugleich beſchwor er mich, die von ihm angegebe⸗ nen Spuren zu verfolgen und Sie von dem Reſultate zu benachrichtigen. Ich verſprach es ihm und es gelang mir durch meine unabläſſigen Bemühungen und mit Hilfe ſei⸗ ner Angaben jene Frau aufzufinden, der das Kind zuerſt übergeben war. Sie nannte mir die mir bereits bekannte Mutter Grawert in Hamburg als diejenige Perſon, bei der ſie das mit dem Namen Franz getaufte Kind unter⸗ gebracht hatte. Ihre Angaben ſtimmten vollkommen mit meiner eigenen Kenntniß von der Angelegenheit überein, ſo daß ich nicht länger an der Wahrheit zweifeln konnte. Ich wendete mich indeß an unſern Freund Baudiſſen, der ebenfalls ſeine Nachforſchungen mit den meinigen ver⸗ einte, bis wir die vollkommenſte Gewißheit in Händen hielten. Auf ſeine Veranlaſſung ließ ich erſt jene Auffor⸗ derung in den Zeitungen an Sie ergehen, der Sie ſo pünktlich nachgekommen ſind.“
Mit wechſelnden Gefühlen hatte Martha den Be⸗ richt des Souffleurs mit angehört; ſeine genaueren An⸗ gaben verſcheuchten auch den letzten Zweifel in ihrer


