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„Kommen Sie,“ ſagte er, nachdem er den alten Schlafrock unter komiſchen Entſchuldigungen abgeworfen hatte;„unſer Freund Baudiſſen und der kleine Franz er⸗ warten Sie mit Ungeduld.“
Sie war zu bewegt, um ihm antworten zu können; ihre Glieder zitterten, aber bei Nennung des Kindes raffte ſie ſich wieder auf und bekämpfte ihre aufſteigende Schwäche; ſie konnte indeß noch immer nicht an ihr un⸗ erwartetes Glück glauben und ſprach deshalb ihre fort⸗ währenden Zweifel unverholen aus.
„Wenn Sie ſich getäuſcht hätten, ich könnte dieſen Verluſt meiner letzten Hoffnung nicht ertragen.“
„Sie ſollen ſich ſelbſt von Allem überzeugen, und wenn ich gelogen habe, ſo will ich nie mehr einer klaſſi⸗ ſchen Vorſtellung beiwohnen. Sehe ich wie ein Lügner aus, wie ein Münchhauſen? Haben Sie mich je auf ei⸗ ner Unwahrheit ertappt, obgleich ich nicht leugnen will, daß mir manchmal meine allzulebhafte Phantaſie manchen Streich geſpielt hat! Glauben Sie, daß ich mit den Ge⸗ fühlen einer Mutter Scherz treiben werde? Ich bin Va⸗ ter einer zahlreichen Nachkommenſchaft und weiß wie die Sprößlinge an's Herz gewachſen ſind.“
„Und Ferdinand?“ fragte ſie leiſe mit nieder⸗ geſchlagenen Augen.
Er warf ihr einen mitleidigen Blick zu, indem er


