Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Die bringt Ihnen keinen Pfennig ein und außerdem glaubt Ihnen doch kein Menſch. Sie haben erſt neulich erfahren, wie das Publikum darüber denkt.

Unverſchämter! rief Martha mit vor Entrüſtung flammenden Wangen.Gehen Sie, gehen Sie, oder ich werde um Hilfe rufen und Sie mit Gewalt entfernen laſſen.

Rufen Sie, höhnte die Theaterſchlange,rufen Sie ſo viel Sie wollen; es wird doch kein Menſch kom⸗ men. Sie rechnen auf Ihren Bräutigam, aber Sie irren ſich. Den hab' ich ſelber fortgeſchickt, und er wird nicht ſo bald hier erſcheinen.

Sie lügen, aber Ferdinand wird die mir angethane Beſchimpfung rächen.

Glauben Sie wirklich? Ein Menſch, der mir Geld ſchuldig iſt und den ich jeden Augenblick wegen Wechſel einſperren laſſen kann, wird ſich hüten, nur einen Finger gegen mich aufzuheben. Ihr Herr Ferdinand ſteht Ihret⸗ wegen noch nicht auf, mit dem thue ich, was ich Luſt habe. Folgen Sie meinen Rath und laſſen Sie ihn lau⸗ fen. Ich finde ihn mit ein Paar Thalern ab und er wird nicht mucken. Von ihm haben Sie nichts zu fürchten; dar⸗ um brauchen Sie ſich auch nicht einen Angenblick beſinnen. Wenn Sie wollen, werde ich Ihnen ein ſchriftliches Ab⸗