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verſprach. Die Verhältniſſe ſchienen in der That ſo gün⸗ ſtig wie nie zuvor. Durch die erlittene Niederlage hoffte er Martha's Stolz, dem er hauptſächlich ihren Widerſtand zuſchrieb, einigermaßen gebrochen zu ſehen; auch wußte er aus dem Munde Ferdinand's, daß der Theateragent Schürlein die Hälfte ihrer Gage als den Lohn ſeiner red⸗
lichen Bemühungen mit Beſchlag belegt hatte, ſo daß ſie
ſich nothwendiger Weiſe in der größten Verlegenheit be⸗ finden mußte.
Vor allen Dingen aber wollte Herr Silbermann ſicher gehen und jedes Hinderniß aus dem Wege räumen. Als das größte betrachtete er aber irrthümlicher Weiſe den Schauſpieler, der als Martha's Bräutigam zunächſt ſeinen Plänen in den Weg treten konnte. Er hatte ihn ſo zu ſagen in der Taſche, worin er ſeine Wechſel zu ver⸗ wahren pflegte. Dies gab er ihm ſo oft und eindringlich zu verſtehen, daß er von Seiten Ferdinand's keinen er⸗ heblichen Widerſpruch mehr zu befürchten glaubte. Nach⸗ dem er ſo ſeine Maßregeln vorſichtig getroffen hatte, wagte er es nach längerer Abweſenheit wieder einmal Martha zu beſuchen. Sie war entſchloſſen, ihn nicht an⸗ zunehmen, aber Ferdinand, der zufällig bei ihr war, re⸗ dete ihr ſo lange und unter Anführung einleuchtender Gründe zu, bis ſie der Theaterſchlange gegen ihre beſſere Ueberzeugung den Zutritt von Neuem geſtattete. Wäre
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