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die Menſchen. Wahrſcheinlich gedachte ſie der glänzenden Gaſtſpiele, die er einſt ihr angetragen, während ſie in dieſem Augenblick ohne Engagement herumirrte; denn ein tiefer Seufzer entrang ſich von Zeit zu Zeit ihrem platten Buſen. Sie hatte zwar ihre Stimme, aber noch nicht ihre Anſprüche und ihren Stolz verloren; deshalb beobachtete ſie eine ſteife Zurückhaltung gegen ihre anwe⸗ ſende Collegen, auf die ſie mit ſchlecht verhehlter Ver⸗ achtung herabſchaute, wie eine ehrwürdige Ruine von ihrer Höhe auf die niederen Hütten im Thale ſieht. Dafür bekam ſie freilich die Stichelreden der klei⸗ nen Soubrette mit den Klebelocken zu hören, welche ſich über die etwas rampenirte Toilette der Sängerin luſtig machte, wobei ihr die übrigen Damen endlich mithalfen. Die Unterhaltung wurde überhaupt in einem lauten und lebhaften Tone und mit einer Ungenirtheit geführt, die für Martha etwas Befremdendes haben mußte, wo⸗ gegen Ferdinand ſich wieder ganz und gar in ſeinem Elemente fühlte. Der nicht immer beneidenswerthe Ge⸗ genſtand dieſer Geſpräche war abwechſelnd Herr Schürlein, oder ein Theaterdirektor, mitunter auch ein bekannter oder unbekannter Kritiker; dieſe Herren wurden meiſt mit Ehrentiteln belegt, welche gerade nicht allzuſchmeichelhaft klangen. Dazwiſchen wurde über die Launen und Un⸗ dankbarkeit des Publikums geklagt und einige Theater⸗


