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„Ich habe Dir ſchon geſagt, daß ich kein Vermö⸗ gen beſitze, aber ich will Dir einen Vorſchlag machen.“
„Laß hören, ob dabei Etwas für mich heraus⸗ kommt.“
„Ich werde mit Dir gehen,“ ſagte ſie mit einer Feſtigkeit, die keinen Zweifel an der Wahrheit ihrer Worte aufkommen laſſen konnte.
„Du?“ fragte er überraſcht;„Du willſt mit mir gehen? Das hab' ich nicht erwartet.“
„Ich will es Dir glauben,“ entgegnete ſie trau⸗ rig lächelnd.„Doch was meinſt Du zu dieſem Vor⸗ ſchlage?“
„Er läßt ſich hören, wenn es Dir wirklich Ernſt iſt, was mir indeß nicht einleuchten will.“
„Ich ſchwöre es Dir bei dem Andenken an un⸗ ſer— ℳq
Sie vollendete nicht den angefangenen Satz; ein plötzliches Schluchzen erſtickte die letzten Worte, welche ungehört verhallten. Auch Ferdinand ſchien von dieſem leidenſchaftlichen Ausbruch ihres Gefühles tiefer erſchüt⸗ tert, als es ſonſt in ſeiner blaſirten Natur lag. Seine Stimme nahm einen weicheren Klang, ſein ganzes Be⸗ nehmen eine mildere Färbung an. Man ſah es, daß trotz ſeiner inneren Verhärtung Augenblicke kamen, wo er


