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„Zum Henker mit dem Schuft! Ich habe ſicher auf das Geld von Dir gerechnet; ich beſitze keinen Heller mehr und kann in dem verwünſchten Krankenneſt doch nicht ewig bleiben, ſelbſt wenn ich wollte. Du mußt Rath ſchaffen, ſonſt rücke ich mit der Sprache heraus und er⸗ zähle Alles. Da iſt eine Schweſter Suſanna, die vor Be⸗ gierde brennt, etwas Näheres über Deine Vergangenheit zu erfahren. Was meinſt Du, wenn ich ihr ſo eine oder die andere Geſchichte mittheilte?“
„Das wirſt Du nicht thun, ſchon um Deinetwillen nicht.“
„Du kennſt die Menſchen noch nicht. Dem Manne wird viel verziehen, den Frauen nichts und am wenigſten von ihrem eigenen Geſchlechte. Selbſt die tugendhafteſte Frau beneidet die Sünderin, indem ſie ſie verdammt, zu⸗ mal wenn ſie ſchöner iſt als ſie ſelber. Und ſchön biſt Du noch immer, wenn Du auch in der letzten Zeit blaſſer und magerer geworden biſt. Das gibt Dir ein intereſſan⸗ tes Ausſehen; wenn Du nur wollteſt, könnteſt Du noch manchem Manne den Kopf verdrehen. Doch ich bin nicht hier, um Dir Komplimente zu machen, ſondern um Dein letztes Wort zu hören. Thu' Geld in Deinen Beutel, Martha! Thu' Geld in Deinen Beutel, oder es paſſirt Dir etwas Unangenehmes.“


