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If Die Papiere,“ ſagte die Oberin nach einer Pauſe, —„ſind wahl in Ordnung, aber das genügt noch nicht, um 8. hnz Aufnahme zu rechtfertigen. Es iſt mein Grundſatz, . 4* vonbem ich nur in ſeltenen Fällen abgehe, nur ſolche Perſonen für unſere Anſtalt anzunehmen, die mir von zu⸗ n verläſſiger Seite dringend empfohlen ſind und für deren ſittliches Verhalten und Befähigung mir eine vollkom⸗ mene Garantie geboten wird. Ich bin dieſe Vorſicht dem Inſtitute ſchuldig, dem ich die Ehre habe vorzuſtehen.“
„Aber ich kenne hier keinen Menſchen, der mir eine ſolche Empfehlung geben kann.“
„Das thut mir Leid. Vielleicht bürgt mir der Pre⸗ diger Ihrer Vaterſtadt für Sie, bei dem Sie den Re⸗ ligionsunterricht erhalten haben und von dem Sie kon⸗ firmirt worden ſind.“
b„Der würdige Mann iſt ſeit einem halben Jahre
todt, und ſeinem Nachfolger bin ich vollkommen un⸗
bekannt, da ich in der letzten Zeit bei meinen Anver⸗ wandten auf dem Lande gelebt habe.“
Es war ein Glück, daß die Oberin gerade ihre Augen auf die vor ihr ſtehende Uhr gerichtet hielt, ſo daß ſie die ſichtliche Verwirrung nicht bemerkte, womit Martha dieſe Frage beantwortete. Ihr wäre ſonſt nicht die aufſteigende Röthe entgangen, welche jetzt die blaſſen Wangen plötzlich höher färbte, noch die augenſcheinliche


