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gen Erfahrungen, welche mit dem Mißgeſchick faſt ſtets verbunden ſind und die Laſt desſelben doppelt ſchwer empfinden laſſen. Alte Freunde zogen ſich zurück und flohen jede Berührung mit dem betroffe⸗ nen Hauſe, von engherziger Furcht geleitet, um nicht auf eine oder die andere Weiſe in Anſpruch genom⸗ men zu werden; nähere Bekannte fanden es un⸗ ſchicklich, ſich den Betrübten aufzudrängen und flüch⸗ teten mit ihrem Egoismus hinter derartige Schein⸗ gründe. Die gemeine, menſchliche Natur zeigte ſich in all ihrer Nacktheit, aber auch die edleren Ele⸗ mente fehlten nicht und nahten mit dem wohlthuen⸗ den Balſam des Troſtes, mit aufopferndem Beiſtande und erhebendem Mitgefühl. Es liegt eine eigene, heilbringende Macht in der plötzlichen Erſcheinung eines großen Unglücks. Das Schickſal ſcheidet in ſolcher Zeit an uns und unſerer Umgebung, das Gold von der Schlacke, das Zufällige und Vergäng⸗ liche von dem Weſentlichen und Ewigen. All die kleinen Schwächen, Mängel und Fehler fallen wie Spreu im Winde und nur der innere und beſſere Kern geht aus dieſem wahren Läuterungsprozeß in unantaſtbarer Kraft und Gediegenheit hervor. Das ſollte die Geheimräthin und das ganze Haus der⸗ ſelben an ſich erfahren; ſie wurde, nachdem ſie ſich
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