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ihrem Mann, wie gewöhnlich, zu widerſprechen, als ſich die Thüre des Hauſes öffnete und der Geheim⸗ rath, von dem Lohnbedienten gefolgt, unter derſelben in eigener Perſon erſchien. Er mochte ein angehen⸗ der Fünßziger ſein, eine hohe, faſt impoſante Figur, welche durch die prächtige Uniform, die er zu Ehren des heutigen Feſteſſens trug, nur noch mehr hervor⸗ gehoben wurde. In dem Knopfloche des geſtickten Leibrockes hing eine kleine goldene Kette, an der ſchon einige Orden ſich ſchaukelten, die aber noch Platz für die noch zu erwartenden Auszeichnungen zu bieten ſchien. Sein glatt raſirtes Geſicht ſteckte zum⸗ theil in einer ſtattlichen weißen Binde. Ein Gala⸗ hut, mit Federn beſetzt, bedeckte die hohe, gefurchte Stirn und das ins graue ſpielende Haar. Dieſer ungewohnte Staat vermehrte noch den Ausdruck von Vornehmheit, den ſein ganzes Weſen zur Schau trug und gab ihm das Gepräge einer ſelbſtbewußten Wichtigkeit. Nur dem tieferen Menſchenkenner mochte ſich die Bemerkung im längeren Umgange mit ihm aufdrängen, daß dieſe angenommene Würde vielleicht nur der Deckmantel eines nicht allzufeſten Charak⸗ ters war. Den grauen, aber unruhigen Augen fehlte es nicht an Bedeutſamkeit und geiſtigem Leben, wäͤh⸗ rend die untere Partie des Mundes und beſonders


