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der Viktualienhändler.„So ein Geheimrath weiß gar nicht, wie er ſeinem Schöpfer danken ſoll. Er ſteht um acht Uhr auf, zündet ſich ſeine feine Zieh⸗ garre an, trinkt ſeinen Mokka und geht dann um Zehn oder gar erſt um halber Elf auf ſein Bureau, wo er ſich auch nicht wehthut. Da ſchreibt er ein paarmal ſeinen Namen drunter, dann ſagt er guten Morgen und geht wieder nach Hauſe. Wenn der Erſte kommt, holt er ſich ſein Geld von der Kaſſe ab, oder läßt es ſich gar vom Regierungsboten brin⸗ gen. So ein Leben könnte mir auch gefallen.“ „Und die Akten, die er zu Hauſe durchleſen muß,“ entgegnete die Frau,„die rechneſt Du für gar nichts. Jeden Tag kommt der Wagen angefahren und der Diener trägt einen ganzen Berg hinauf.“ „Bah! Es wird wohl auch nicht ſo ſchlimm ſein. Etwas muß doch der Menſch fürs Geld thun. Wenn der Herr Geheimrath auch nicht fertig wird, ſo ſchadet's ihm nichts. Er läßt die Akten liegen, ſo⸗ lang es ihm gefällt. Das weiß ich beſſer; denn ich habe ſchon mehr wie einen Prozeß geführt. Da kann Einer warten, bis er ſchwarz wird, wenn die Herren keine Zeit haben, oder nicht arbeiten wollen.“— Der Kutſcher nickte beiſtimmend mit dem Kopf und die Frau des Viktualienhändlers ſchickte ſich an,


