Teil eines Werkes 
2. Band (1820)
Entstehung
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VIII

der in den mannichfaltigſten Wendungen den Gegenſtand auf das Feinſte erſchöpfende Scharf⸗ ſinn, das ſind Vorzüge der Dichtung, die jedem Zuſchauer leicht in's Auge fallen. Mit welcher Kunſt dieſes aber geſchehen iſt, wie ſich mit dem erſten Akte die Expoſition ſo klar und herrlich abſchließt, wie nun im zweiten der Kampf be⸗ ginnt, wie die Charaktere ſo tief und meiſter⸗ haft gezeichnet ſind, dieſe Schönheiten erfor⸗ dern ein oftmahliges und zergliederndes Beo⸗ bachten und erheben das Stück zu einem der Vortrefflichſten in ſeiner Gattung. Die herrliche Rolle des Perrin iſt im Spaniſchen luſtiger, als bei uns, da ſie ziemlich gleichförmig in ihren Späßen überall vorkommt, grazioso genannt wird und uns aus andern Stücken bekannt iſt. Bei Gozzi wurde ſie zu dem alten, ehrlichen Venetianer, und, obgleich nicht ſo benannt, doch zum Pantalone, und bei Moliere iſt es ein förmlicher Hanswurſt, dem auf der Jagd allerlei Unglück begegnet, und den er ſelbſt dar⸗ ſtellee, wie ſein Stück bei Gelegenheit der Hof⸗

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