Teil eines Werkes 
4. Band (1820)
Entstehung
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Bertha..

Doch nie geſchah es mir, daß mich ein Traum Noch bei'm Erwachen ſo ergriſfen hätte. Und wäre ſelbſt der Traum bedeutungsleer, Iſt nicht das Wachen ſchrecklich ſchon genug? Denn aufgebracht und zornig rief mein Vater, Es wäre Zeit, Du müßteſt uns verlaſſen, Und nimmer würdeſt je Du mein Gemahl. Nur einen tücht'gen Jäger woll' er einſt Als ſeinen Freund und Schwiegerſohn begruͤßen. Und als in Schmerz und Trauer ich ihn flehte, Da ward er zornig und ſchwur feierlich, Er gäbe nimmer mich zum Weibe Dir, Bevor Du nicht es Allen vorgethan Und die verlor'ne Jägerehr⸗ gerettet.— Doch, Benno, trag's dem ſtrengen Mann' nicht

nach, Ich bitte, flehe dringend Dich darum, ind thue lieber pünktlich, was er will. Nimm auf der Jagd Dich recht zuſammen, Benno, Und kehre reich an Beute wieder heim, Damit Du Dir von Neuem ſeine Liebe Gewinnen mögeſt„die Du jetzt verſcherzt. Benno. 3

Ach Bertha, ſtünd' es nur in meiner Macht, Ich wollte Alles, Alles wollt' ich wagen, Dich, Heißgeliebte muthig zu erringen,