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Nein, Mäadchen, nein, Du biſt bei Gott nicht ſchwach; Die Liebe hat die zarte Bruſt geſtählt— O, meine Bertha, halte feſt an ihr— Bertha. Mein Benno, nie ſollſt Du mich wanken ſehen.—
Ach jetzt, bei Dir erſt, wird mir wieder wohl. Es preßte eine fürchterliche Angſt Mit ihren Schrecken mir das Herz zuſammen, Und furchtbar ängſtigten mich ſchwere Träume Durch wunderbar geheimnißvolle Bilder; Und grauſer wurden ſie und immer wilder, Als ſich der Morgen nahte. Ich erwachte, Und als ich bebend in das Zimmer trat, Wo meine Aeltern weilten, ach da ward Mit einem Mahle plötzlich mir es klar, Was ich verworren erſt geträumet hatte. Denn abgewendet ſtand mein alter Vater, Die grauen Locken hingen tief herab— Ach, g'rade ſo ſah ich im Traume ihn. Und meine gute Mutter, neben ihm Erſchöpft und matt auf einem Seſſel ruhend, Schlug ſcheu die rothgeweinten Augen nieder.— Da winkte Mutter ſtill mir mit der Hand, Daß ich dem Vater nicht zu nahe käme— Jedoch zu ſpäͤt, ich hatte ſeine Hand,


