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Gottfrieds von Berlichingen Ritterliche Thaten / mit Einleitungen und Erläuterungen herausgegeben von Dr. Karl Riedel
Entstehung
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ihnen Beſcheid ab, wer ſie waͤren, und wie wir bei einander hielten auf einem ebenen Aeckerlein, fragt' ich Kitzen, wie ſie ſich genannt haͤtten, denn ich hatt' es vergeſſen. Sagt er: er wuͤßts auch nicht. Da ſagte ich, nun wollen wirs wahrlich wiſſen, und zu ihnen zu, ich an den Alten und mein Kitz an den Jungen, ſein Sohn, und jagt ich dem Alten eine Armbruſt im Rennen ab und bracht ihn in der Flucht dahin, daß er mir ſagen mußte, wer er waͤre. Da nannte er ſich Rudolph von Schwalbach. Und jagt' ich ihn wieder in die Hoͤhle hinein. So jagte Kitz ſeinen Sohn in die Weingaͤrten hinein, und ſchoß der junge Schwalbach Kitzen ſeinem Gaul durch die Ohren, ſo ſchoß Kitz jenen durch einen Arſchba⸗ cken und haͤtte ich das Schaͤftlein nicht abgeſtoßen, daß es nicht gebrochen waͤre, ſo waͤre es dem alten Schwalbach nicht gut geweſen, aus der Urſache, es war ein ſtark Schaͤftlein, alſo daß ich einen großen Vortheil der Wehr halben gegen ihn hatte, wenn es zu weiterer Handlung waͤre gekommen. Aber ich mußte mich des Schwerts danach behelfen, und ging mir, Gott ſei gelobt, gluͤcklich genug. Ich ſagte zu Kitzen!Blau! wir wollen die Wahlſtadt noch eine Weil inne behalten, ob ſie irgend wiederkom⸗ men, ſo wollen wir noch einmal aneinander. Und wir hielten wohl eine halbe Stunde auf der Wahl⸗ ſtadt, aber ſie kamen nicht, und dieweil wir einan⸗ der alſo auf der Wahlſtadt herumjagten, da ſchrien die Bauern in den Weingaͤrten, deeaiiel⸗ waren,