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Heidelberg zum Hecht liegen, und war des Mor⸗ gens am Allerheiligenabend fruͤhe auf und aß oder trank nichts. Denn meine Gewohnheit war, wenn ein Faſttag war, ſo aß ich einen ganzen Tag nichts bis Nachts, und wie ich den Rhein zu gen Pfedersheim ziehen will, mußt' ich alſo hart neben dem Thore herziehen, und iſt ein tiefer hohler Weg da hinab, alſo daß man ein⸗ ander nicht ſehen kann. Wie ich nun die Hoͤhle auf Alzei zuziehe und mich keiner Reiterei verſehe, auch dahin nicht gedachte, denn es war mir mehr als wehe, daß ich eben lieber geweint als gefochten haben wollte. Und wie wir vor dem hohlen Weg hinauskamen, da faͤngts an eben zu werden und lagen da etliche Weingaͤrten und eine Flur mit
Frucht, wie man im Herbſte geſaͤet hatte. Und hatte
ich einen Buben bei mir und meinen Knecht Kitzen, welcher der Feinde gewahr wird und ruͤckt zu mir und ſpricht:„Junker, es jagen uns Leute nach!“ Da ſagte ich:„wir wollen ein wenig fortruͤcken und ir⸗ gend einen Vortheil einnehmen, daß ſie uns nicht ſo flugs uͤbereilen,“ wie wir auch thaten. Denn ich gedachte, es waͤre irgend ein Pfalzgraͤfiſcher Rath. Und wie wir alſo am Vortheil einhielten, rannten ihrer zwei auf uns daher, als wollten ſie uns freſ⸗ ſen, aber wir furchten uns vor ihnen nicht, ſondern hatten Sorge, Herr Unrulus kaͤme hernach die Hoͤhle herauf und hatten immer Acht auf die Hoͤhle, ob ihr mehr kaͤmen. Da wir ſahen, daß nicht mehr kaͤmen, da ruͤckten wir zu ihnen und gewannen
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