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ſtenhauptleuten gehoͤrt, die ſich alſo gegen ihres Herrn Feinde gehalten haben.
Bald nach dem erfuhr ich weiter Kundſchaft, wie eine große Faſtnacht zu Haßfurth ſein wuͤrde, und hatten wir Herrn Conrad Schottens Knecht,
einen jungen Knaben, der mein Vetter war und
Hans Jöoͤrg von Thuͤngen hieß, auch niedergeworfen, welcher auch zu einem rechtſchaffenen Menſchen wor⸗ den. Den hatte ich verſchickt in eines Fuͤrſten Dienſt zu einem Ritter des Landes Franken, ſonderlich Herzog Ulrich von Wuͤrtemberg betreffend, den hat⸗ ten dieſelbigen Knechte gefuͤhrt gen Aichelsdorff, das unterm Haßberg liegt, zu Veltin Schotten in ſeine Behauſung. Der hatte die Knechte und die⸗ ſelbigen untergeſchleift; das erfuhr ich und auch mehr, daß Veltin Schott hatte geſagt, wenn ſei⸗ nes Vettern Herrn Conraͤd Schotten Knechte noch einmal kaͤmen, er wollte ſie einlaſſen und wenn noch ein Goͤz von Berlichingen waͤre. In Summa, ich hatte ein Geſind in demſelbigen Ort, die mir auch lieb waren, mir Gutes goͤnnten und dienten, und dachte wohl, er, Veltin Schott wird mit ei⸗ nem Geſind nach Haßfurt kommen, ſonderlich mit ſeinem Vetter Ehrhard Truchſeßen, auf welchen er der Zeit wartete. Da hatte ich gar einen feinen wiſ⸗ ſenden Knecht bei mir, den ich auch Pfalzgraͤ⸗ flich machte, ſammt etlichen von Adel, die in den⸗ ſelbigen Ort daheim waren und mir dienten, und hatte 16 Pferde und zwei Buben darunter. Und


