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hingeliehen hat, niedergeworfen und gefangen worden, anzeigen wollten, und wie daß er, Georg v. Boͤdigheim, als Sohn das hingeliehene Geld gefordert, darauf er be⸗ ſchrieben und beſchieden worden, man wollte ihm einen Gaul daran geben, der 100 fl. werth waͤre, er ſollte nur kommen und ihn holen, wie er dann gethan und den Gaul geholt und darauf wiederum heim gen Binen reiten wol⸗ len. Wie er aber allernaͤchſt bei Meckmuͤhl herauskom⸗ men, da ſei er gefangen, ihm der Gaul wieder genom⸗ men, und er hinweg gefuͤhrt worden. Und war die gemein Sage, Herrn Konrad Schottens Knechte ſollten ſolches gethan und ihn niedergeworfen haben. Wie dann nicht ohne war, und war Einer bei ihm geweſen, der erklaͤrte ſich folgends als ein Pflalzgraͤfiſcher Feind, wurde auch gleich darnach des Pfalzgrafen Diener, und habe ich ihn ſeithero geſehen, iſt mir aber ſein Name entſunken, das weiß ich aber wohl, daß es ein großer ſtarker dicker Knecht war. Solches Al⸗ les haben wir durch ein oͤffentlich Ausſchreiben an vielen Fuͤrſtenhoͤfen, wo uns bedaͤuchte, daß ſie ihre Unterſchleifung haͤtten, angeſchlagen, in welchem Ausfchreiben auch alle dieſe Handlung beſſer zu fin⸗ den denn ich allhier erzaͤhlen kann. Und auf ſolch Ausſchreiben haben wir Beide, Wilhelm von Habern und ich, gethan als Diener und haben uns brau⸗ chen laſſen, und alsbald legte mein gnaͤdiger Chur⸗ fuͤrſt und Herr, der Pfalzgraf, mir aus der Kanzlei einen Zettel dar, wie ich reiten und mich halten ſollte. Da warf ich den Raͤthen den Zertel wieder


