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Unternehmungen die Spitze ab. Daß uͤberhaupt der Kriegsdienſt ſo fruͤhe begann aus kaufmaͤnniſchem Geſichtspunkte betrachtet zu werden, mußte unedle Intereſſen erwecken. Beſonnene Berechnung, ob bei einer Unternehmung auch etwas Anſehnliches„hinter ſich zu ſchlagen ſei“, nicht der Entſchluß, ſich und dem Vaterlande Ehre zu erkaͤmpfen, leitete Obriſten, Hauptleute und Knechte. Das Gewonnene zerrann aber bald wieder in alle Welt, beſonders in Folge des Hangs zum Gluͤcksſpiel, welcher ſich ganz natuͤr⸗ lich mit der Luſt zum waghalſigen Handwerk ver⸗ band. Demnaͤchſt die Trinkluſt. Wegen der rebelli⸗ ſchen Herrſchaft ihres Bauches war denn, wie Macchia⸗ velli in ſeiner Schilderung Deutſchlands richtig be⸗ merkt, die Belagerung einer Stadt, wenn Schmal⸗ hans die Kuͤche verſah, ihres Berufes nicht. Die Befriedigung der Leibesbeduͤrfniſſe machte auch Heer⸗ lager und Zug hoͤchſt ſchwerfällig und den unge⸗ heuern Troß von Weibern, Sudlern, Kraͤmern und Marketendern noͤthig. Luther ſchilt in ſeiner Tuͤrken⸗ predigt die Hauptleute, daß ſie freilich nichts gegen die Tuͤrken ausrichten koͤnnten, weil„ ſie immer ihre linden Federbetten unterm Hintern haben muͤßten.“ Solchen Umweg durch das ſeinem erſten Ent⸗ ſtehen nach ſo gefaͤhrliche und bei ſeiner Entartung ſo unzweckmaͤßige Inſtitut der Soͤldnergeſellſchaften unter einem unabhaͤngigen Obriſt mußte deutſches, ja europaͤiſches Kriegsweſen nehmen, ehe die neueſte


