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Gottfrieds von Berlichingen Ritterliche Thaten / mit Einleitungen und Erläuterungen herausgegeben von Dr. Karl Riedel
Entstehung
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XI

unter einige, welche den Mond anbellen die ſentimentalen Romantiker, dann Bull⸗ doggs, welche jetzt in Hamburg und Berlin ver⸗ boten ſind ſie repraͤſentiren mir den, wie Hegel ſich ausdruͤcken wuͤrde, ſubſtantiellen Stand im Staate. Ich ſehe einen großmaͤchtigen Bull⸗ dogg an ihrer Spitze, gleich darneben krumm⸗ beinige Dachshunde mit den gelben, charakteri⸗ ſtiſchen Tupfen uͤber den Augen geheime Poliziſten und Demagogenriecher, Pudel, welche heiße Kaſtanien aus dem Feuer appor⸗ tiren, Diplomaten, Ambassadeurs, Envoyés, Ministres plenipotentiaires, Attachés. Weiter erſcheint ein Affe, der Hengſtenbergs Kirchen⸗ zeitung lieſt und ſich die Haare ſcheitelt, der Arme, dem ſie ſtruppig immer wieder aufſtehen, der Theologe wuͤrde ſagen: ſo iſt die ſuͤnd⸗ hafte Natur des Menſchen; ein beinerner Eſel, der in Schleiermachers Dogmatik blaͤttert und ſein Ya, Ya, als Pſalmodie ſingt, aber, wird er von ſeinem Treiber, einem mitleidloſen Bauer geſchlagen, ſo aus ſeiner andaͤchtigen Rolle faͤllt, daß er einen Sack voll Fluchworte herausſchuͤt⸗ tet; ein Strauß, der mit Kameelen kaͤmpft; endlich ein liebes, kleines Eichhoͤrnchen, das be⸗ zaubert vor Klapperſchlangen einhertanzt, eine alte Geſchichte, die ſchon Buͤffon und Raff erzaͤhlen, die mir aber immer neu und poſſirlich vorkommt. Doch zum Teufel, wohin entfuͤhrt mich jetzt meine Phantaſie, die mir weiter