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Gottfrieds von Berlichingen Ritterliche Thaten / mit Einleitungen und Erläuterungen herausgegeben von Dr. Karl Riedel
Entstehung
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denn ganz aus den Wolken kommt mir der Einfall wir muͤſſen auch das Wort: Bieder⸗ frau haben. Ich kenne eine ſolche, die eine leid⸗ liche nationaloͤkonomiſch⸗philoſophiſche Schrift⸗ ſtellerin iſt.

Ich ſehe wohl, ich komme vom Hundertſten ins Tauſendſte und ich muß mir das Schwei⸗ gen noch mehr lernen. Vom Ernſthafteſten ſpringe ich zum Scherze uͤber. Scherz iſt immer praͤju⸗ diziell. Hat man in China doch einmal ver⸗ moͤge Staatsrathbeſchluſſes den Spaß foͤrmlich verboten. Goldene Zeiten auch, als man in Muͤnchen denſelbigen in der Perſon des Herrn Moſes Saphir exilirte; am meiſten Vorſchub findet der Spaß, ſo viel ich hoͤre, in Berlin, wenn er meine makrobiotiſche Regel befolgt: ißt, trinkt und ſchweigt.

Und um den Spaß iſt es doch ein goͤttlich Ding. Keinen groͤßern Spaß kann ich mir machen, als wenn ich, nach dem bunten Ge⸗ wuͤhle des Tags ausruhend, meine Tabacks⸗ pfeife anbrenne, jenes liebliche Halbdunkel um mich verbreite, in dem Propheten ihre Geſichte der Zukunft ſehen ſollen und wer ſollte es glauben? aus meinem Kopf eine Menagerie loslaſſe, wie ſie uns in der Fabel mit menſch⸗ lichen Verrichtungen geſchildert wird: einen Loͤwen frei ſtreifend und waltend in der duͤſtern Wild⸗ niß, mit Kron' und Scepter, einen Rudel Hunde aller Racen und Geſtalten um ihn her; dar⸗