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Unwillkürlich begegneten ſich dabei die Blicke der jungen Leutchen, und ſie errötheten alle auf einmal, da ſie ſich von einander verſtanden ſahen.
Jespersſon antwortete Horner nicht ſogleich, aber nach einer Weile erhob er ſein Haupt.
„Es iſt wahr,“ ſagte er;„aus Furcht, Hermann möchte in ſeiner Verzweiflung eine Unvorſichtigkeit be⸗ gehen, habe ich ein Verſprechen von ihm verlangt und auch erhalten; aber Charlotte hat noch keines gegeben.“
Charlotte hatte die Löſung dieſes Räthſels bereits geahnt; ihre Augen blitzten.
„Ach ja,“ ſagte ſie nicht ohne einen gewiſſen Eifer, „ich verſpreche Alles, was Sie wollen.“
4„Recht ſo, Charlotte,“ rief Horner,„recht ſo, mein ind!“
Jespersſon wechſelte noch einen Blick mit Horner. Horner nickte freundlich; ſie verſtanden einander.
Aber Jespersſon war mehr ein Mann der That, als der Worte. Er machte auch jetzt kurzen Proceß. Er führte Hermann zu Emma und Carl Auguſt zu Charlotte. Und keines der beiden Paare unterließ jetzt, die Angelegenheiten ſeines Lebens zu entſcheiden; in ih⸗ ren Herzen waren ſie längſt vorher entſchieden.
Die Freude war allgemein.
Horner hatte für ein Mittageſſen geſorgt, das im grünen Gras eine Stunde von da aufgetragen war.
Man ſchwatzte nnd lachte.
Jespersſon blieb jedoch ernſthaft. Er ſchien ſich von den ſtarken Bewegungen, die in ihm gekämpft hat⸗


