Teil eines Werkes 
13. bis 16. Bändchen (1854)
Entstehung
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lichen Tag auf Wardnäs gegangen... Du weißt ſchon, was ich meine?“

„Ich reiste fort, Bruder,“ antwortete Jespersſon; „Ich hatte ja nichts mehr dort zu ſchafſen. Eine Frage: Iſt Hermann Hjelm hieher zurückgekommen?“

„Noch nicht.“

Jespersſons Stirne runzelte ſich.

„Wie, noch nicht? Wir haben uns hier ein Ren⸗ dezvous gegeben.“

Horner erzählte jetzt, daß Hermann draußen vor der Paternoſterſcheere mit ſeinem Schiff ſich abkämpfe, und daß man einen Verſuch gemacht habe, vor Einbruch der Nacht daſſelbe hereinzulootſen.

Jespersſon hörte ihn mit vollkommener Ruhe an.

„Und Dein Sohn will ſich in dieſem Sturm von Neuem hinausbegeben?“ fragte er blos, als Horner zu Ende war.

„Er wünſcht es.“

„Das macht ihm Ehre; Du erlaubſt es.“

„Was ſoll ich thun? Ich darf ihm nicht verwei⸗ gern, eine Gelegenheit mitzumachen, wo er ſeinen Muth und ſein Herz prüfen kann.“

„Das macht Dir Ehre, Horner. Ich danke inzwi⸗ ſchen Gott, daß ich zur Zeit hieher gekommen bin. Carl Auguſt ſoll mit mir fahren.“

„Beabſichtigſt Du..“

„Fürchte nichts für Deinen Sohn; ich verſpreche, daß er zurückkehren wird. Iſt Frau Hjelm hier?“

Die Majorin ſtand ganz nahe dabei, und er begab ſich ſogleich zu ihr.

„Einige Worte, Madame,“ ſagte er.„Haben Sie Briefe von Hermann erhalten?“

„Mehrere.“

„Hat er darin etwas von mir geſagt?“

„Ach ja, Doktor.“