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ſtündlich, Perſonen, die von Marſtrands Felſen aus nach dem Meer hinausſchauten.
Bei jedem Segel, das herannahte, wurde eine Hoff⸗ nung geboren, und bei jedem Segel, das entſchwand, ſtarb eine Hoffnung.
Carl Auguſt hatte jedoch in ſeiner Ungeduld einen Platz gefunden, von welchem er unendlich weiter als die übrigen über die Meeresfläche hinausſchauen konnte, er hatte ſich nämlich an den Leuchtthurm der Feſtung hinauf⸗ begeben, von wo ſich ſeine Ausſicht bis über die Pater⸗ noſter⸗Scheere hinaus, über die im blauen Horizont ver⸗ ſchwindende Fläche des unendlichen Meeres hin erweiterte.
Als er endlich den Platz mit einem Tubus ausge⸗ geſtattet hatte, blieb ihm nichts mehr zu wünſchen übrig.
Von ihm erhielten jetzt auch die Damen die aller⸗ zuverläſſigſten Berichte, und von den Damen gingen die⸗ ſelben zu den Herrn über.
Aber eines Tags harrte man voll Unruhe wegen eines anbrechenden Sturms.
Die Wolken jagten einander am Himmel, als wären ſie auf einer Hetzjagd begriffen.
Die Luft war trocken, aber grau und kühl.
Die Wogen wölbten ſich, der Wind pfiff und die Sonne verbarg ſich den ganzen Tag hinter den Wolken. Gegen Abend kam es zu einem vollkommenen Sturm, und gleichwohl ſchien derſelbe unaufhörlich noch an Hef⸗ tigkeit zuzunehmen.
So ſehr man vorher gewünſcht hatte, daß Hermann bald anlangen möchte, ſo wünſchte man jetzt, er möchte die Themſe noch nicht verlaſſen haben.
Alle Seeleute am Platz erklärten einſtimmig, daß es ein Unglück bringender Sturm ſei.
Die Lootſen ſagten, ſie können ſich kaum auf die ee hinauswagen.
War die Erwartung vorher groß geweſen, ſo war doch die Angſt jetzt noch größer.


