Teil eines Werkes 
13. bis 16. Bändchen (1854)
Entstehung
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wang

ſchen,

eider

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Furcht nahm er ſich nicht einmal Zeit zu ſehen, wer ſie wären. Er hielt es für ausgemacht, daß es Leute ſeien, die Jagd auf ihn machen. Hätte er gewußt, daß es Niemand war, als Anna und Guſtav, die Blumen ſuchten, ſo würde er ſie ſicherlich nicht gefürchtet haben. Zu ihrem Schrecken hatte jedoch Anna ihn ſogleich entdeckt..

„Der Gefangene iſt hier,“ rief ſie,„ergreift ihn, ergreift ihn!“

Von allen Seiten verfolgt und gehetzt, eilte Alfred von Fels zu Fels, und als er gerade vor ſich endlich eine einſame und ſteile Klippe entdeckte, begab er ſich dahin in der Hoffnung, daß Niemand es wagen würde ihn zu verfolgen.

Alle Mächte böſen Haſſes ſtürmten durch ſeine Seele, er trotzte, er fluchte, er raste.

Endlich nahte er ſich der Höhe, aber in dieſem Augenblicke blinkte ein Gewehr unten am Ufer.

1„Ergib Dich,“ rief eine Stimme,„ſonſt ſchieße i h. 774

Alfred ſieht ſich um. Er entdeckt ein Stück weit vor ſich eine Höhle; er will dahin eilen... er macht einen kühnen Sprung... Der Schuß knallt... Die Kugel durchbohrt ſeinen Kopf... noch einmal macht er eine Bewegung... dann ſtürzt er über den Felſen hinab. Einen einzigen Augenblick wird er von einer vorſpringenden Spitze des Berges in ſeinem Fall aufgehalten... aber der todte Körper ſchlug dabei blos in der Luft um und fiel noch weiter, bis endlich das Meer ihn in ſeinem kühlenden Schooß empfing.