Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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e⸗Nimm Dich in Acht, Maja... ich zerknicke Dich, wenn Du es mir nicht ſogleich gibſt...

ie Sie ſprachen, aber ſie wußten nicht, was ſie ſagten;

er ſie handelten, aber ſie wußten nicht, was ſie thaten. Ein

blinder Trieb leitete ſie. Maja ſah die drohende Bewegung mit dem Stück

h, Holz und ſie ſprang auf. st Ihre Augen flammten, ihre Lippen zitterten, ihre

Pulſe pochten. Keines von Beiden wollte dem andern nachgeben.

Hans erhob das Holz über Majas Kopf und drohte te mit einem furchtbaren Schlag. ch Maja ſtand am Feuer grimmig und wahnwitzig, er und blickte erſchrocken der Gefahr entgegen, die ihr

ddrohte. chGib das Geld her, ſchrie Hans noch einmal. r⸗Nein, nein! antwortete Maja,in meinem Leben nicht. Du haſt mir nichts zu befehlen. h Hans ſchwang das Scheit. Beweg Dich nicht von der Stelle, donnerte Maja ihm entgegen...ſobald Du gegen mich herkommſt, werfe ich das Geld in... ts Hans verlor den letzten Funken von Verſtand und warf ſich über Maja her um das Geld zu retten, das er ſein Alles war, ſeine Hoffnung, ſein Leben, ſeine Se⸗ ligkeit. , Mit der wilden Miene einer Hexe, mit der blinden u Wuth einer Wahnſinnigen bemerkte Maja ſeine Bewe⸗ ld gungen. t. 6 Talll finſtern Fnrien ſtürzten augenblicklich durch ihre Seele. hSpitzbube, Dieb! ſchrie ſie. Wildes Thier! brüllte Hans. Ein trotziges und höhniſches Lächeln erſcholl von Majas Lippen und in demſelben Augenblick warf ſie die 4