Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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Jetzt, das kaum eine Sekunde iſt, aber nichts deſto we⸗ niger Leben und Tod in ſich ſchließt.

Hans entriß Maja die Flaſche und warf ſie an die Wand, ſo daß die Glasſplitter um beider Geſichter flogen.

Maja ſtemmte die Arme in die Seite.

Die Flaſche war mein, rief Maja außer ſich, und Du haſt Dich unterſtanden, ſie zu zerbrechen, jetzt ſollſt Du ſehen, was es Dich koſtet.:

Und dabei gab Maja ihm eine Ohrfeige, ſo daß es vor ſeinen Augen funkelte.

Hans brüllte vor Aerger. Keines von Beiden hatte jetzt noch einen klaren Gedanken. Der Ranſch nahm ſich ſein Recht in der Raſerei, und ſie vergaßen Alles. Der Wahnwitz war vollkommen. 3

Maja ſuchte inſtinktmäßig mit den Händen nach irgend einer Vertheidigungswaffe und ganz unbewußt er⸗ griff ſie die Bankſcheine in ihrer Taſche⸗

Komm mir nicht nahe, Hans, rief ſie;unterſteh Dich nicht, denn ich...

Hans heftete ſeine Augen auf das Geld. Was haſt Du da? ſchrie er. Das geht Dich nichts an... das geht Dich nichts

Geht es mich nichts an? Das iſt mein Geld. Her damit, her damit!

Haſt Du es geſehen? Ha, ha, ha! Du elender, erbärmlicher Tropf, Du Straßendieb... glaubſt Du denn, ich habe Angſt vor Dir? Sagſt Du, daß das Geld Dein ſei? Schlage mich einmal, wenn Du es wagſt. Verſuch es nur.

Hans ſtierte auf die Bankſcheine und griff nach einem Stück Holz.

Das Geld her, gib es her!

Nie, nie... eher...

an.