Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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aus. Der Mund wäſſerte ihr, als ſie an all dieſe Herrlichkeiten dachte.

Aber nicht genug damit.

Das geſtohlene Geld retten zu können und keine Ge⸗ fahr fürchten zu müſſen, dies machte einen höchſt weſent⸗ lichen Theil in ihren Betrachtungen aus.

Aber es gab mehrere Gedanken, die ihr Freude be⸗ reiteten.

Maja liebte ihren Bruder aufrichtig, und ſie war ſehr dafür eingenommen, daß er mit ihnen kommen ſollte, weil ſie ſeine Entſchloſſenheit und Klugheit kannte.

Nachdem Doctor Jeſpersſon den kranken Abrahams⸗ ſon unter ſeine Obhut genommen und verſprochen hatte, ihn an Bord eines Schiffes zu bringen, meinte ſie da⸗ her, alle Schwierigkeiten ſeien gehoben, und voll Befrie⸗ digung ſchwelgte ſie bereits in dem Gedanken, ihn frei und ſicher zu ſehen.

Eine andere Frage dagegen betrübte ſie.

Sollte ſie wohl Guſtav mitnehmen oder nicht? Wir baben ſchon vorher einmal geſehen, daß ſie mit der gan⸗ zen entſchloſſenen Raſerei eines muthigen Weibes ſich zwiſchen Alfred und den Sohn warf, um denſelben von einer tyranniſchen Behandlung zu retten, aber man darf ihr juſt deßhalb keine höhere Mutterliebe zuſchreiben. Bei ihr trat dieſelbe hervor, wenn irgend eine wirkliche Gefahr drohte; aber mitunter ſank ſie wieder und ver⸗ ſchwamm gleichſam unter ſchlimmeren Leidenſchaften.

Hans liebte auch den Inngen nicht recht, weil er ſo kränklich war, daß ihm ſchon der Gedanke an ihn wider⸗ lich wurde. Ebenſo ſchien auch Guſtav durchaus keinen ſon⸗ derlich ſtarken Zug zu ſeinen Eltern zu verſpüren.

Im Uebrigen ſtand man jetzt vollkommen gut und man kam endlich zu dem Entſchluß, ihn da zu laſſen, wo er war.

Während Maja aunf ſolche Weiſe ihren Gedanken die Zügel ſchießen ließ und juſt jetzt die Hand ausſtreckte,