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entleidet. Ich bin es überdrüßig, kann ich Dir ſagen, noch länger meine Naſe über die Branntweinpfanne zu halten, und wie geſagt, es iſt auch ein Fluch dabei. Du weißt es ſelbſt, Hans...“
Lars ſtellte eine gepfropfte Flaſche auf den Tiſch und begann einzuſchenken.
„Ich wollte ſagen, weißt Du, Hans, daß es mir im Kopf herumgeht, einmal ganz fortzuwandern. Was meinſt Du dazu?“ 3
Hans machte große Augen.
„Ei,“ ſagte er,„man kann freilich fortreiſen, wenn man etwas im Beutel hat. Wenn ich...“
„Die Sache iſt die, mußt Du wiſſen,“ fiel Lars ein,„daß Du ſo oft davon geſprochen haſt, einmal„.. Deine Geſundheit, Hans...“
„Einmal...“ Hans lanſchte.
„Einmal nach Amerika auszuwandern, wollte ich
ſagen. Dieſes Amerika muß doch ein Laud ſein, wo Milch und Honig fließt. Zum Teufel, alle Leute reiſen dahin, und ſie ſchreiben ſo ſchöne Sachen heraus, daß es Einem gauz wunderlich zu Muth wird. Vor einigen Tagen las ich etwas, was mir ſeitdem immer im Gehiru ſpuckt. Ich ſah nämlich daraus, daß dort jeder Menſch reich werden kann, und daß ſogar das Vieh Eier auf dem Spinat bekommt. Wenn dieß wahr iſt, ſo ſind wir recht dumme Eſel, daß wir uns hier ſo abſchinden und quälen. Füttert man die Ochſen auf dieſe Art, ſo bin ich auch dort lieber ein Ochs, als hier ein Menſch. Noch ein Tröpfchen, Haus, Deine Geſundheit!“
Hans wurde immer ganz wohlgemuth, wenn man
mit ihm von Amerika ſprach, denn es gelüſtete ihn ſchon ſeit vielen Jahren, dahin zu kommen.
„Meiner Treu,“ ſagte er jetzt,„Amerika, ja, ja, das muß ein wahrhaft geſegnetes Land ſein. Ich habe ſchon ſo viele Briefe darüber geſehen, daß es mir ganz


