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„Wie artig Du biſt,“ begann Kerſtin;„ich gebe zu, daß ich...“ 1
„Daß Du das wünſchteſt, ja, obſchon Du nicht ein einziges Wörtchen ſagteſt; aber ich ſah es Dir wohl an. Und ſieh, hier haſt Du Zucker... ein paar Pfund.. und noch überdieß feinen Zucker. Nun, biſt Du jetzt zufriedener, Kerſtin?“
„Warum ſollte ich es nicht ſein? Siehſt Du, Anders, wenn Du nur zu Haus und nüchtern biſt, ſo bin ich üfrieden⸗ Du magſt mir eiwas geben oder nichts, ſiehſt
u.„
Kerſtin ſah ganz verlegen aus. Sie hatte etwas zu ſagen und wußte doch nicht, wie ſie es an den Mann bringen ſollte,
„Ich habe Dir auch etwas anzuvertrauen,“ fuhr ſie jedoch fort.
„Ci,“ meinte Anders,„glaubſt Du denn, mein Sack ſei ſchon leer?“
„Ach Gott, Anders, haſt Du mir denn noch mehr gebracht?“
Anders nickte vergnügt. hal„Du ſollteſt dießmal beinah errathen, was ich noch ha be.“
„Meinſt Du? Dann ſollteſt Du auch errathen, was ich Dir zu ſagen habe.“
„Siehſt Du, Kerſtin, als ich dieſe Sachen da kaufte, da dachte ich, ich wolle es Dir erſt am Chriſtmorgen geben, denn es iſt juſt ein ordentliches Chriſtmorgen⸗ präſent; aber das iſt ja ganz gleich. Dein Geſangbuch iſt ganz zerriſſen, ſieh, da haſt Du ein neues, ein bageineues und noch mit Bildern darin... Da ſieh
er..
Daß Anders ſo beſtändig an ſie dachte, ging Kerſtin tief zu Herzen. Aber auf einmal legte ſie ihre Hand wieder an ihr Herz, gleich als bedürſte deſſen unruhige Bewegung eine beruhigende Stütze.
Ridderſtad, Pater und Sohn,. II. 5


