Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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ſagen, denn ſieh, ich begreife wohl, daß auch Dein Sack...

„Mein Sack?“

Hans fuhr zuſammen vor Schrecken.

„Daß auch Dein Sack, wollte ich ſagen, das eine oder andere Weihnachtsgeſchenk enthält,“ fuhr Anders fort.

Seine Worte ſtachen wie eine Meſſerſpitze in Hanſens Herz.

„Hol Dich der Teufel,“ brummte er,„und die Weih⸗ nachten mit!“

„Das iſt abſcheulich, auf ſolche Art fluchen,“ bemerkte Anders.„Es iſt ja wahrhaft grauenhaft, wenn man es nur anhört. Gerade wie Brodſchnitten zur Suppe ge⸗ hören, ſo gehört das Fluchen zum Saufen. Laß uns von etwas anderem reden. Es macht einem ganz un⸗ heimlich, wenn man mitten in der Nacht ſo fluchen und toben hört. Ach, Haus, wenn Du wollteſt, wie ich..

„Was willſt Du denn?“

„Wenn Du wollteſt wie ich, ſo würdeſt Du auch thun wie ich, Du würdeſt aufhören zu ſaufen. Damit würdeſt Du auf einmal all dies Satauszeug in Dir mit Stumpf und Stiel ausrotten. Thu es, Hans, und dann wird es mit Dir gehen, wie mit mir.“

„Aufhören zu ſaufen? Glaubſt Du, Du ſprecheſt mit einem alten Weib? Ich bin niemals glücklicher, als wenn ich beſoffen bin. Ha, ha, ha! Dann ſürchte ich den leibhaftigen Teufel nicht. Saufen und Fluchen...“

„Und hernach betteln und zuletzt ſtehleu...“ Dobſchon Hans ſich über alles ärgerte, was Anders ſagte, ſo drang doch jedes ſeiner Worte zugleich auf eine entſetzlich qualvolle Art zu ſeinem Herzen. Ohne daß er im Stande war, ſeine Gefühle klar zu machen, zerriß ihn eine erſchütternde Gewiſſenspein. Vor ſich hatte er Anders, der ihn ſo freundlich belehrte und berieth, und hinter ſich meinte er vom Teufel verfolgt zu werden.