Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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blos nicht ſteht

habe habe allein ſolche ders,

5⁵

Einzige was ich weiß, iſt, daß ich denke, es ſei Schade um Dich, Haus.“

„Denk was Du willſt; auch ich denke gar mancher⸗ lei. Und es iſt gleichviel was wir denken; das was iſt, iſt dennoch.“—

„Du ſprichſt gottlos, Hans; nichts iſt, wie es iſt, ſondern es wird viel beſſer, wenn man nicht blos denkt, was man will, ſondern was man ſoll. Ach Haus, wenn ich Dir doch ſagen dürfte, was ich denke! Wenn ich Dich betrunken ſehe, Haus, ſo geht es mir recht zu Herzen. In der Zeit, als ich ſelbſt noch ein Saufaus war, warſt Du vernünftig und nüchtern, Hans. Damals hatteſt Du'’s, wie ich es jetzt habe, und jetzt, Hans, haſt Du's wie ich es damals hatte. Wenn die Völlerei in ein Haus kommt, ſo geht der Segen hinaus, aber die Nüchternheit bringt den Segen mit ſich. Siehſt Du, Haus, die Munterkeit des Gemüths, und die Kraft zur Arbeit verlaſſen uns, wenn wir zu ſaufen anfangen, und mit jedem Tag wird es ſchlimmer mit uns, aber die Nüchternheit vermehrt unſere Zufriedenheit und unſere Arbeitskraft, und je mehr ſie zunehmen, um ſo mehr nimmt auch unſer Vertrauen zu Gott zu, und dann wird es gerade als ob er immer gütiger und liebevoller gegen uns würde. Als ich zu ſaufen aufhörte, da wurde ich mit allem zufriedener; vorher konnte ich keinen Menſchen ausſtehen, ich war böſe auf Gott und die ganze Welt. Ich fluchte über meinen Dienſtherrn, fluchte über den Inſpector, fluchte über den Prieſter, über den Amtmann, über meinesgleichen, ich fluchte über meine Frau und am Ende gar über mich ſelbſt. Woche um Woche lebte ich eigentlich in einem fortgeſetzten Rauſch von Flüchen. Das iſt jetzt anders. Jetzt lobpreiſe ich Gott, denn er hat doch Alles wohl gemacht, und er ſieht auf unſere Herzen und will uns ſo wohl, und je mehr ich bete und ſein Lob ſinge, um ſo beſſer ſehe ich, daß es mir geht. Ich bete auch Morgens und Abends für alle Menſchen, ich bete zu Gott, daß ſie